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Neue Gesetze: Reisen und Tollwutimpfung
Was sich 2015 für Haustiere und ihre Halter ändert

Das neue Jahr bringt zwei neue Regelungen mit sich, die jeder Tierhalter kennen sollte. TASSO fasst die wichtigsten Änderungen zum Reisen mit Hund, Katze oder Frettchen und zur Tollwutimpfung beim Hund für Sie zusammen.

Neuer EU-Heimtierausweis

Seit dem 29. Dezember 2014 gelten für das Reisen mit dem Haustier neue Regelungen. Halter, die von nun an mit ihrem Tier verreisen wollen und bei ihrem Tierarzt ein Ausweisdokument beantragen, erhalten den neuen EU-Heimtierausweis. Optisch unterscheidet sich dieser nicht von seinem Vorgänger, inhaltlich müssen jedoch einige Angaben zusätzlich gemacht werden: Der Tierhalter muss seine personenbezogenen Daten mit seiner Unterschrift bestätigen. Im neuen Heimtierausweis müssen zudem die Kontaktinformationen des ausstellenden Tierarztes erfasst und von diesem unterschrieben sein. Um Missbrauch zu vermeiden, wird besonderes Augenmerk auf die Identität des Tieres gelegt: Sowohl die Seite mit dem Chip-Nummer-Aufkleber, als auch die Seite, die Aufkleber zu der verabreichten Tollwutimpfung enthält, werden mit einer selbstklebenden Laminierung versiegelt. Zudem muss der ausstellende Tierarzt die Kontaktinformationen des Tierhalters, die Ausweisnummer, die Chip-Nummer, falls vorhanden die Tätowierung und die Tätowierungsstelle, den Ort der Kennzeichnung, den Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens für mindestens drei Jahre aufbewahren.

Für Tierhalter, die einen EU-Heimtierausweis haben, der vor dem 29. Dezember 2014 ausgestellt wurde: Alte Heimtierausweise behalten bis zum Lebensende des Tieres ihre Gültigkeit.

Tollwutimpfung

Am 31. Dezember 2014 ist eine neue Verordnung in Kraft getreten, die es auch Privatpersonen untersagt, Welpen ohne Tollwutimpfung nach Deutschland zu bringen. Zwischen der Tollwutimpfung und der Einfuhr der Hunde müssen mindestens drei Wochen liegen. Eine Impfung gegen Tollwut ist erst ab der 12. Lebenswoche möglich. Der Impfschutz wird erst 21 Tage nach der Impfung wirksam. Welpen können somit erst nach der 15. Lebenswoche nach Deutschland eingeführt werden.

Dies soll auch illegalen Welpenhändlern erschweren, Jungtiere einzuführen. Denn meistens geben diese vor, Privatpersonen zu sein, um die notwendigen Formalien wie beispielsweise die Tollwutimpfung zu umgehen. Illegal eingeführte Hunde sind fast immer jünger als 15 Wochen. Die meisten Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und sind oft erst zwischen vier und sechs Wochen alt, damit der Knuddelfaktor bei der Vermittlung noch ausreichend hoch ist. Allerdings brauchen Welpen wie auch Kinder genügend Zeit an der Seite ihrer Mutter, um entscheidende und lebenswichtige Erfahrungen zu machen und von ihr zu lernen. Wer ein Tier aus dem illegalen Welpenhandel kauft, riskiert es, ein verhaltensgestörtes und krankes Tier bei sich aufzunehmen. Diese Tiere landen später oft im Tierheim und haben kaum Chancen, wieder ein liebevolles Zuhause zu finden.

TASSO-Tipp: Hundewelpen, die eklatant jünger als vier Monate sind, sind wahrscheinlich illegal nach Deutschland gebracht worden oder stammen von einem unseriösen Züchter. TASSO rät, nur seriösen Tierschutzorganisationen sowohl im Inland als auch im Ausland, Tierheimen und Züchtern zu vertrauen.

Weitere Informationen zum Thema Wühltischwelpen, die Auswirkungen des illegalen Welpenhandels sowie die Gefahren, denen Mensch und Tier ausgesetzt sind, unter: www.tasso.net/wuehltischwelpen

Weiterführende Informationen zu den Neuregelungen unter: http://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis
.html



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Presse-Mitteilung

Leben retten von Mund zu Schnauze
Was tun beim Autounfall mit einem Tier

Der Winter birgt durch Matsch, Schnee und Glätte auf den Straßen sowie eine oft schlechte Sicht ein erhöhtes Verkehrsunfallrisiko. Auch unsere Haustiere können so in lebensgefährliche Situationen geraten und benötigen Erste Hilfe. In diesem Fall ist schnelles Handeln gefragt – vor allem aber Ruhe bewahren.

Zuerst müssen Atmung und Herzschlag überprüft werden. Ist trotz freier Atemwege keine Atmung erkennbar, muss das Tier künstlich beatmet werden. Das heißt: einatmen und dem Tier die Luft pro Minute zehn Mal durch seine Nase zuführen, bis sich der Brustkorb hebt. Bei ausgesetztem Herzschlag braucht das Tier eine Herzmassage. Auf einem festen Untergrund gelagert und auf seine rechte Körperseite gelegt, wird 100 Mal pro Minute Druck auf den Brustkorb ausgeübt, zehn Mal pro Minute unterbrochen von künstlicher Beatmung. Ein Trick hilft, die richtige Position des Herzens zu finden: Das linke Vorderbein wird leicht angewinkelt, sodass es auf das linke untere Viertel des Brustkorbs deutet. Der Ansatzpunkt für die Herzmassage ist direkt unter dem Ellenbogen.

Blutende Wunden müssen gesäubert werden. Durch das Entfernen des Fells wird der Zugang zur Wunde erleichtert. Verschmutzungen müssen ausgespült werden. Mit einer fusselfreien Gaze wird die verletzte Stelle trocken getupft und ein Verband angelegt. Lässt sich die Blutung nicht stillen, muss ein Druckverband angelegt werden. Hierzu wird ein Päckchen Verbandmull auf die Wunde gedrückt und mit einer elastischen Binde, notfalls auch mit einem Gürtel oder Schal, fixiert. Achtung: Bleibt ein Druckverband länger als eine Stunde liegen, können Gewebeschädigungen aufkommen. Egal, zu welcher Maßnahme Sie greifen müssen: In der Regel reicht die Ausstattung des Erste-Hilfe-Sets, das Sie in Ihrem Fahrzeug haben.

Apathisches Verhalten, sinkende Körpertemperatur und eine erhöhte Atem- und Herzfrequenz können Anzeichen für einen Schock sein. Die normale Körpertemperatur von Hund und Katze liegt zwischen 38 und 39 Grad Celsius. Kritisch wird es bei Werten unter 36 Grad Celsius und mehr als 40,5 Grad Celsius. Besonders Unterkühlung muss entsprechend versorgt werden.

Leider passiert es immer wieder, dass Hunde und Katzen nach einem Autounfall panikhaft die Flucht ergreifen und nicht mehr auffindbar sind. „Wichtig ist, dass das Tier gechippt und zum Beispiel bei TASSO registriert ist. Im Schnitt vermitteln wir alle 10 Minuten ein vermisstes Tier zurück – etwa 60.000 Tiere pro Jahr“, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die mit knapp 7,6 Millionen registrierten Tieren das größte Haustierzentralregister in Europa betreibt.


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26.01.2015 09:50
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shelta feiert vierten Geburtstag mit toller Mitmachaktion
„Ich war mal ein Tierschutztier – heute lebe ich bei dir“

Das von TASSO e.V. ins Leben gerufene Online-Tierheim shelta feiert in diesem Jahr seinen vierten Geburtstag und ruft zur Mitmachaktion auf.

Grund zur Freude gibt es allemal, denn seit dem 31. Januar 2011 haben über 36.000 der auf shelta vorgestellten Tiere ein Zuhause gefunden. Täglich wird das Online-Tierheim von mehreren Tausend Tierfreunden besucht, die unter den rund 7.000 Tieren nach ihrem neuen Familienmitglied suchen. So hat sich shelta zu einer der führenden Tiervermittlungsplattformen entwickelt.

Um diesen Erfolg gebührend zu feiern, ihn fortzuführen und allen Tierfreunden für ihre Hilfe zu danken, haben wir die shelta-Geburtstagsaktion „Ich war mal ein Tierschutztier – heute lebe ich bei dir" ins Leben gerufen: Tierfreunde können uns die Fotos ihrer Tierschutztiere einsenden und uns mitteilen, was ihr Tier in ihren Augen zu einem ganz besonderen Familienmitglied macht.

Die vier schönsten Fotos werden von unserer dreiköpfigen Jury gekürt:
Diana Eichhorn, shelta-Schirmherrin und Fernsehmoderatorin
Philip McCreight, TASSO-Leiter
Heike Engelhart, shelta-Projektleiterin

Die Siegerfotos werden Teil unserer Titelbilder auf Facebook, Google+ und Twitter. Zusätzlich dürfen sich die vier Gewinner auf ein Überraschungsgeschenk freuen.

Je mehr Menschen von der Möglichkeit erfahren, einem Tier aus dem Tierschutz ein liebevolles Zuhause zu geben, umso mehr Tieren können wir helfen. Denn leider stehen immer noch viele Menschen Tierschutztieren skeptisch gegenüber. „Mit Aktionen wie dieser möchten wir Aufklärungsarbeit leisten, und der beste Weg ist, die vielen Menschen, die Tierschutztieren bereits ein Zuhause gegeben haben, selbst zu Wort kommen zu lassen“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight.

Wir werden Sie über unsere shelta-Facebook-Seite und unseren shelta-Blog auf dem Laufenden halten und freuen uns, wenn Sie Ihren Freunden von shelta und dieser Aktion erzählen.

Teilnahme unter: www.shelta.net/mitmachaktion

Weitere Informationen rund um Tierschutztiere:
auf Facebook: www.facebook.com/TASSOshelta
auf unserer shelta-Homepage: www.shelta.net
in unserem shelta-Blog: blog.shelta.tasso.net

Über shelta:
shelta gibt Tiersuchenden die größtmögliche Sicherheit, ein Tier aus seriöser Vermittlung zu erhalten. Tierheime und Tierschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können ihre Tiere auf shelta vorstellen und erhöhen damit die Vermittlungschancen. Neben etwa 6.000 Hunden und etwa 1.000 Katzen warten auch Hasen, Nager, Frettchen oder Vögel aus Deutschland aber, auch ganz Europa, auf ein neues Zuhause.

Die Fernsehmoderatorin Diana Eichhorn (VOX, „hundkatzemaus") unterstützt shelta seit Juni 2012 als Schirmherrin: „Mit meiner Schirmherrschaft über das Online-Tierheim shelta von TASSO möchte ich dazu beitragen, dass verlassenen oder ausgesetzten Tieren geholfen wird, ein liebevolles Zuhause zu bekommen. Haustiere sind auf unsere Pflege und Liebe angewiesen, und es ist ein schönes Gefühl, einem Tier das Vertrauen in den Menschen zurückzugeben. Es sind sehr dankbare Augen, die einen dann Tag für Tag anschauen.“

shelta ist für alle Beteiligten kostenlos.

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29.01.2015 19:59
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Niemand hat etwas zu verschenken
TASSO e.V. weist auf Betrugsmasche mit Kamerunwelpen
und Wühltischwelpen-Problematik hin

Ein Leben ohne Hund ist für viele Tierfreunde unvorstellbar. Aus unterschiedlichen Gründen entscheiden sich viele Menschen für den Einzug eines Welpen. Oft suchen sie eine bestimmte Rasse oder möchten das Hundeleben von Anfang an begleiten.

Es gibt nichts umsonst: Betrugsmasche Kamerunwelpen

Die Möglichkeiten, einen zur Familie passenden Hundewelpen zu finden, sind vielfältig. Allen gemein ist, dass vor allem seriöse Züchter die Ausgaben für die Pflege, Aufzucht, Sozialisation und die medizinische Vorsorge ihrer Schützlinge dem zukünftigen Halter in Rechnung stellen. Diese fällt oft höher aus, als manch Interessent es vorher erwartet hat. Auf der Suche nach günstigeren Alternativen stoßen Interessenten, die einen Welpen kaufen möchten, im Internet meist schnell auf dubiose Angebote. Weit verbreitet ist dabei seit Jahren das Angebot von Kamerunwelpen: Bei dieser Betrugsmasche sitzen die Hintermänner in Kamerun und sind so Namensgeber der Abzocke. Mittlerweile haben längst auch Betrüger in anderen Ländern die Vorgehensweise übernommen. In letzter Zeit haben uns Nachrichten enttäuschter Tierfreunde erreicht, die einen Welpen aus Kamerun aufnehmen wollten.

Und so läuft das betrügerische Geschäft ab: Welpen werden in Internetanzeigen als zu verschenken inseriert. Möchte ein Tierfreund einen solchen Welpen übernehmen, muss er zunächst die Transportkosten im Voraus bezahlen. Regelmäßig meldet sich dann der Anbieter erneut und fordert weiteres Geld für Flughafen- oder Zollgebühren, Versicherungen, tierärztliche Bescheinigungen oder Einreiseformulare, da sonst der Welpe nicht ausgeliefert werden könne. „Am Ende hat der geschädigte Tierfreund einen drei- oder vierstelligen Eurobetrag per anonymen Bargeldtransfer bezahlt, und der Anbieter löst sich in Luft auf. Das überwiesene Geld ist unwiederbringlich verschwunden“, fasst Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher bei TASSO, den typischen Hergang zusammen. „In verschiedenen Online-Kleinanzeigen werden immer wieder kostenlos Welpen, überwiegend kleine Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier, aus Kamerun oder anderen Ländern angeboten. Die Gründe der Abgabe sind verschieden, suggerieren aber immer Dramatik oder Dringlichkeit. Die angebotenen Welpen existieren jedoch in Wirklichkeit gar nicht.“

Auch billig hat seinen Preis: Wühltischwelpen

Ein weiteres Problem ist der Verkauf von sogenannten Wühltischwelpen. Ihr Erwerb kostet Geld. Sie werden von Hundevermehrern, meist aus Osteuropa, zu sehr günstigen Preisen über das Internet verkauft. Im Unterschied zu den Kamerunwelpen existieren diese Hunde auch wirklich. Aber das macht die Sache nicht besser: In der Regel kommen sie unter tierquälerischen Verhältnissen zur Welt, werden der Mutter zu früh entzogen, damit der Niedlichkeitsfaktor noch hoch genug ist und haben somit keine Chance auf eine artgerechte Sozialisation. Zudem sind diese Welpen nicht geimpft, meist krank, manchmal sogar todkrank, denn es findet keine medizinische Vorsorge beziehungsweise Versorgung statt. „Was für Käufer von Wühltischwelpen oftmals folgt, sind teure Tierarztbesuche, in der Hoffnung, dem Hund doch noch ein gesundes und fröhliches Leben zu ermöglichen. Doch leider stirbt etwa jeder fünfte Wühltischwelpe noch bevor er sechs Monate alt wird“, schildert Ruckelshaus die dramatische Situation dieser Hunde und ihrer Halter.

Tasso rät: Vertrauen Sie nur seriösen Züchtern, Tierschutzorganisationen und Tierheimen. Unter www.tasso.net/wuehltischwelpen stellen wir ihnen die Grundkriterien für seriöse Züchter zusammen. Schauen Sie auf der Suche nach einem neuen Haustier auch im TASSO-Onlinetierheim www.shelta.net vorbei. Hier warten zahlreiche Hunde, auch Rassehunde und Welpen, sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.

TASSO klärt auf: Einladung zum Rathausgespräch „Welpenhandel“

Wer mehr zum Thema Welpenhandel erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, am 26. Februar 2015 nach Wiesbaden zu kommen. Im Rathausgespräch werden unter anderem die Risiken beim Welpenkauf über das Internet oder auf Parkplätzen thematisiert. Neben dem tierschutzpolitischen Sprecher von TASSO Mike Ruckelshaus, der die Arbeitsgemeinschaft "Welpenhandel" vetritt, gehen Astrid Wallmann MdL (Tierschutzpolitische Sprecherin der CDU-Rathausfraktion), Dr. Madeleine Martin (Landestierschutzbeauftragte des Landes Hessen) und Henriette Hackl (Vorsitzende des Tierschutzvereins Wiesbaden) ins gemeinsame Gespräch und stellen sich Ihren Fragen. Die Moderation übernimmt Dr. Claudia Ludwig (Fernsehjournalistin, bekannt unter anderem durch „Tiere suchen ein Zuhause“/WDR, „Herrchen gesucht“/HR).

Wann: Donnerstag, 26. Februar 2015, um 18.30 Uhr
Wo: Rathaus Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, Raum 301
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In eigener Sache
TASSO ruft anlässlich des vierten Geburtstages seines Online-Tierheims shelta zur großen Mitmachaktion „Ich war mal ein Tierschutztier – heute lebe ich bei dir“ auf. Tierfreunde können die Fotos ihrer Tierschutztiere einsenden und uns mitteilen, was ihr Tier in ihren Augen zu einem ganz besonderen Familienmitglied macht. Eine dreiköpfige Jury um shelta-Schirmherrin Diana Eichhorn sucht aus allen Einsendungen die vier schönsten Fotos aus, die Teil der shelta-Kommunikation, beispielsweise auf Facebook, werden.

Teilnahme unter www.shelta.net/mitmachaktion

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Ihre persönliche TASSO-Rückvermittlungsgeschichte gesucht

Jährlich vermittelt TASSO e.V. rund 60.000 entlaufene Tiere an ihre Halter zurück. Im Schnitt findet alle zehn Minuten ein Hund, eine Katze oder ein anderes Tier mithilfe der TASSO-Notrufzentrale wieder nach Hause.

Unter allen glücklichen Rückkehrern suchen wir für die Sommerausgabe 2015 der TASSO-Informationszeitschrift DER TIERNOTRUF die außergewöhnlichste und ergreifendste Rückvermittlungsgeschichte des letzten Jahres.

Wenn auch Ihr Tier zu den 60.000 Glückspilzen gehört, die letztes Jahr durch TASSO zurückvermittelt wurden, laden wir Sie ein, Ihre Rückvermittlungsgeschichte mit uns und den Lesern von DER TIERNOTRUF zu teilen. Ob im Auslandsurlaub entlaufen und wieder zurückvermittelt, oder jahrelang auf Wanderschaft und schlussendlich wieder nach Hause gefunden – die Geschichten sind so vielfältig wie die Tiere, die sie erleben.

„Wir erleben tagtäglich die bewegenden Momente, wenn ein Tierhalter nach einer anstrengenden Zeit voller Hoffen und Bangen den erlösenden Anruf bekommt, dass sein Tier gefunden wurde. Manchmal fließen Tränen, manchmal wird voller Freude ins Telefon gekreischt und manchmal wird mehrmals ungläubig nachgefragt, ob es tatsächlich wahr sein könne, dass das Tier gefunden wurde“, fasst Fani Natsina, Mitarbeiterin der TASSO-Notrufzentrale, die Spannweite der freudigen Reaktionen zusammen. „Diese Menschen mit ihren geliebten Tieren wieder zusammenzuführen und an ihrer Freude teilhaben zu dürfen, gibt uns sehr viel Kraft für unseren Einsatz rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.“

„Wir tragen dafür Sorge, dass so viele Tierfreunde wie möglich von der Möglichkeit einer Tier-Registrierung erfahren und diese auch nutzen. Und wer kann da ein größerer Fürsprecher sein, als die vielen Glückspilze, die ihr entlaufenes Tier endlich wieder in die Arme schließen konnten. Momentan sind 7,6 Millionen Tiere bei TASSO registriert und somit im Ernstfall geschützt. Denn man kann kein Tier vor dem Weglaufen schützen – aber davor, nicht zurückzukommen“, fügt TASSO-Leiter Philip McCreight hinzu.

Mitmachen unter: www.tasso.net/TIERNOTRUF-Titelstory

DER TIERNOTRUF erscheint halbjährlich und beinhaltet zahlreiche Informationen rund um die Tätigkeiten des Tierschutzvereins TASSO.

DER TIERNOTRUF der letzten Jahre zum Download unter: www.tasso.net/Service/Downloads/DER-TIERNOTRUF

Teilnahmevoraussetzungen

Wir freuen uns über alle Zusendungen von Tierfreunden, deren Tier bei TASSO registriert ist und in den letzten zwölf Monaten durch TASSO zurückvermittelt wurde. Teilnahme möglich bis Sonntag 15. März 2015.


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20.02.2015 07:18
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Unterschätzte Gefahr
TASSO warnt davor, Hunde vor dem Geschäft
angeleint warten zu lassen

Eigentlich möchte man nicht viel einkaufen, drei Minuten müssten reichen: schnell ins Geschäft, nach einer Packung Salz, einem Kilogramm Zucker und einem Glas Gurken greifen und zur Kasse hasten, denn schließlich wartet der Hund vor dem Eingang.

Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der TASSO-Notrufzentrale Meldungen, dass Hunde, die für einen kurzen Moment vor dem Laden angeleint wurden, verschwunden sind. „Das ist eine stark unterschätzte Gefahr“, erklärt TASSO-Leiter Philip McCreight, der sich seit über 30 Jahren für die Rückvermittlung verschwundener Tiere einsetzt. Hundehalter, die ihr Tier vor Geschäften anleinen, gehen dabei gleich drei Risiken ein. So kann der geliebte Vierbeiner gestohlen werden: Kriminelle können die Situation beobachten und blitzschnell zuschlagen. Der Hund ist in den allermeisten Fällen unwiederbringlich weg. Auch muss man sich bewusst machen, dass es viele Hundehasser gibt, die dem Hund unbemerkt einen Giftköder anbieten können. Hat der Hund nicht gelernt, Futter von Fremden abzulehnen, kann ein dreiminütiger Einkauf das Tier unter Umständen sein Leben kosten. Zuletzt muss man auch immer davon ausgehen, dass der angeleinte Hund von Passanten bedrängt werden kann. Da die Länge der Leine keine ausreichende Rückzugsmöglichkeit bietet, kann es passieren, dass er aus Angst zuschnappt und so eine unnötige Konfliktsituation losgetreten wird.

Vor Geschäften angeleinte Hunde können zudem auch selbst als Gefahr wahrgenommen werden: Für Menschen, die Angst vor Hunden haben, kann das Betreten eines Geschäftes, dessen Eingangstür scheinbar von einem Hund bewacht wird, zur stressigen und vielleicht sogar unmöglichen Herausforderung werden.

TASSO empfiehlt: Nehmen Sie Rücksicht auf die Sicherheit Ihres Hundes und auf Ihre Mitmenschen. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen, kann der Hund einen kurzen Zeitraum im Auto warten. Am besten ist der Hund jedoch immer zu Hause aufgehoben.
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Haben Sie im letzten Jahr Ihr Tier vermisst? Und ist Ihr tierischer Liebling mithilfe von TASSO wieder zu Hause? Dann ist Ihre Erfolgsstory vielleicht genau die richtige Geschichte für unsere kommende Ausgabe von DER TIERNOTRUF. Erzählen Sie uns, was Ihnen und Ihrem Tier passiert ist, und von dem Glück, wieder vereint zu sein. Lassen Sie andere daran teilhaben. Mitmachen unter: www.tasso.net/TIERNOTRUF-Titelstory


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Wenn die Blutsauger kommen – Frühlingszeit ist Zeckenzeit
TASSO e.V. gibt Tipps zur Vorsorge

Was wir im Winter ungestört genießen können, wird im Frühjahr regelmäßig zum Hürdenlauf: ein Spaziergang durch Wald und Flur. Ob der Hund über die Wiese tobt oder die Freigängerkatze nach ihrem Rundgang nach Haus kommt: Die Tiere sollten zeitnah nach Zecken abgesucht werden. Denn steigen die Temperaturen regelmäßig auf etwa 7 Grad, erwachen die Parasiten aus ihrer Winterruhe.

Die hungrige Zecke und ihre Taktik

Auf der Suche nach der nächsten Mahlzeit bedienen sich Zecken zweier Strategien. So lauert beispielsweise der Gemeine Holzbock in Wiesen und Sträuchern auf sein Opfer und wartet nur darauf, sich an das vorbeilaufende Tier oder den Mensch heften zu können. Die Braune Hundezecke hingegen gehört zu den Jägern unter den Zecken, die sich aktiv auf die Suche nach einem passenden Wirt macht. Sie ist in allen Mittelmeerländern zu Hause und wird meist aus dem Urlaub mitgebracht. Deutsche Winter überlebt sie zwar nicht, kann jedoch in beheizten Räumen, wie zum Beispiel Wohnungen, fortbestehen und sich schlimmstenfalls auch fortpflanzen.

Hat die Zecke den Sprung auf den Hund oder die Katze geschafft, begibt sie sich auf die Suche nach einer passenden Einstichstelle. Bevorzug werden schwach behaarte, dünnhäutige und gut durchblutete Körperregionen, wie beispielsweise Ohren, Hals, Bauch und Schenkelinnenseiten, sowie die Zehenzwischenräume. Schauen Sie bei der Zeckensuche an diesen Stellen zuerst.

Achtung Infektionsrisiko

Zwar geht nicht von jeder Zecke eine Gefahr für Gesundheit und Leben aus. Mit der Übertragung von Krankheitserregern muss man aber immer rechnen. Dabei gilt: Je länger die Zecke am Blut des Hundes oder der Katze saugt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass lebensgefährliche Erreger übertragen werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, immer beispielsweise einen Zeckenhebel bei sich zu tragen, um schnellstmöglich reagieren zu können.

Kleiner Biss, großer Schaden: Lyme-Borreliose bei Hunden

Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die aufgrund von Zeckenstichen auftreten und oft tödlich verlaufen. Die am weitesten durch Zecken verbreitete Krankheit ist die Lyme-Borreliose, die durch den Gemeinen Holzbock übertragen wird und zumeist bei Hunden auftritt.

Zwar können Hunde ab dem Alter von zwölf Wochen vorsorglich gegen Lyme-Borreliose geimpft werden, ein vollständiger Schutz gegen diese Krankheit lässt sich dadurch jedoch nicht erreichen. Aufpassen sollten Tierhalter in ganz Deutschland, denn zwischen fünf und 35% der Zecken tragen Borrelien in sich. „Wenn sich ein Tier angesteckt hat, bricht die Krankheit nach einer Inkubationszeit von zwei Wochen bis zu fünf Monaten aus und führt unter anderem zu Fieber, Schmerzen und Entzündungen der Gelenke sowie Lähmungen der Beine. Der Verlauf kann beschwerdefrei bis hin zu schwer und sogar tödlich endend sein. Typisches Symptom für eine Borrelien-Infektion ist die sogenannte Wanderröte rund um die Einstichstelle herum. Allerdings kann sie bei Hund und Katze durch das Fell oder eine Hautpigmentierung verdeckt sein, oder auch gar nicht auftreten“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Schmidt.

Bereits beim ersten Verdacht muss das Tier unverzüglich dem Tierarzt vorgestellt werden, der entsprechende Tests durchführt. Während der Therapie erhält das Tier etwa 30 Tage lang Antibiotika. Werden nicht alle Bakterien abgetötet, kann die Erkrankung chronisch verlaufen und immer wieder in Schüben auftreten.

Vorbeugung und Nachsorge

Der Tierbedarfsmarkt bietet eine große Fülle an abweisenden und mitunter abtötenden Antizeckenmitteln. Am besten beraten sind Tierhalter jedoch, wenn sie ein Anti-Zeckenmittel beim Tierarzt kaufen, weil die verschiedenen Zeckenarten auch aufgrund ihrer Rezeptoren nicht gleich gut von den Zeckenmitteln abgeschreckt werden und hier eine gute Beratung sehr wichtig ist. Jeder Tierhalter sollte sich umfassend über Wirkung und eventuelle Nebenwirkungen informieren. Auch, wenn es in den Urlaub geht, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.

Entdeckt der Halter trotz Vorsorge eine Zecke am Tier, muss sie schnellstmöglich entfernt werden. Nutzen Sie hierfür eine Zeckenzange, -karte, einen Zeckenhebel oder lösen Sie sie mit den Fingern, ohne sie zu quetschen. Um sicher zu gehen, dass Sie das ganze Tier entfernen und nicht etwa der Kopf des Parasiten in der Wunde stecken bleibt, sollten Sie die Zecke nicht herausdrehen, sondern vorsichtig herausziehen. Von Hausmitteln aller Art ist abzuraten.

In eigener Sache

Es sind noch Plätze frei: TASSO e.V. lädt in Zusammenarbeit mit ausgewählten Experten zu Abendvorträgen ein:

„Hilfe, meine Katze spinnt!“, am 17. April
„Leben Vegetarier und Veganer gesünder?“, am 23. April

Näheres und Anmeldung unter www.tasso.net/Veranstaltungskalender

TASSO sucht Ihre persönliche TASSO-Rückvermittlungsgeschichte für den TIERNOTRUF

Haben Sie im letzten Jahr Ihr Tier vermisst? Und ist Ihr tierischer Liebling mithilfe von TASSO wieder zu Hause? Dann ist Ihre Erfolgsstory vielleicht genau die richtige Geschichte für unsere kommende Ausgabe von DER TIERNOTRUF. Erzählen Sie uns, was Ihnen und Ihrem Tier passiert ist, und von dem Glück, wieder vereint zu sein. Lassen Sie andere daran teilhaben.

Mitmachen unter: www.tasso.net/TIERNOTRUF-Titelstory

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Breaking News

30.000 Stimmen für das Wohl
von Haus- und Wildtieren eingereicht
Unterschriftenübergabe für Jagdreform in Nordrhein-Westfalen

Im Herbst vergangenen Jahres haben wir Sie über die Novellierung des Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen informiert. Gleichzeitig haben wir Ihnen unsere Resolution für ein ökologisches Jagdgesetz in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Gemeinsam mit dem BUND, dem Deutschen Tierschutzbund und vielen weiteren Tier- und Naturschutzverbänden haben wir um Ihre Stimme für eine Ausrichtung des Jagdgesetzes am Tier- und Naturschutz gebeten.

Nach einem halben Jahr ist diese Resolution nun abgeschlossen, und wir freuen uns, dass sich insgesamt 30.000 Menschen daran beteiligt haben. Besonderer Dank gilt unserer TASSO-Gemeinschaft, die sich mit rund 15.000 Stimmen für das Wohl von Haus- und Wildtieren eingesetzt hat.

Heute haben Vertreter von TASSO e.V., BUND und animal public die Unterschriftensammlung für ein ökologisches Jagdgesetz der Landtagspräsidentin Carina Gödecke überreicht. „Die Unterschriften zeigen, dass es für eine konsequente Novelle des Jagdgesetzes landauf landab eine breite Unterstützung in der Bevölkerung gibt“, konstatiert Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. Der Versuch, den ländlichen Raum gegen die Jagdgesetznovelle zu instrumentalisieren, sei damit gescheitert.

Die Landesregierung hat zwar mit der Jagdgesetznovelle den richtigen Weg eingeschlagen. Der derzeit vorliegende Jagdgesetzentwurf ist jedoch ein Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Interessensgruppen der Jagd, des Forstes und des Tier- und Naturschutzes. Wir hoffen, dass im weiteren parlamentarischen Verfahren deutlich mehr ökologische Akzente gesetzt werden und der Tierschutz angemessen berücksichtigt wird.

Die Resolution finden Sie unter www.bund-nrw.de/jagd

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18.03.2015 06:58
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Verleihung des Tierschutzpreises „Goldene Pfote“ 2015
TASSO e.V. sucht Helden des Alltags

Täglich geraten Haus- und Wildtiere in lebensgefährliche Situationen und sind auf den Einsatz von Tierfreunden angewiesen, die sie aus ihrer ausweglosen Lage befreien. Diese Helden des Alltags zeigen uns allen, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, im Tierschutz etwas zu bewegen.

TASSO sucht engagierte Menschen, die in den letzten 14 bis 16 Monaten Tiere durch außergewöhnliche Taten aus einer gefährlichen oder aussichtslosen Situation gerettet und sich damit auf beispielhafte Weise für Tiere in Not eingesetzt haben. Wir möchten diesen Rettern die Möglichkeit geben, sich für den Tierschutzpreis „Goldene Pfote“, der dieses Jahr unter dem Motto „Mensch rettet Tier“ steht, zu bewerben.

Die „Goldene Pfote“ wurde 2008 von TASSO ins Leben gerufen und wird jährlich an mutige und engagierte Tierfreunde vergeben. Der Comedian Kaya Yanar hat 2015 für diesen Preis die Schirmherrschaft übernommen. „Menschen, die mit großem Engagement hilflosen Tieren unter widrigen Umständen Hoffnung und eine neue Chance geben, gebührt großer Respekt und Dank“, sagt Schirmherr Kaya Yanar. „Dies empfinde nicht nur ich so, sondern auch der Verein TASSO. In diesem Sinne wird auch dieses Jahr der TASSO-Tierschutzpreis „Goldene Pfote“ mit dem Motto „Mensch rettet Tier“ am 10. Oktober 2015 in Bad Homburg verliehen. Es freut mich persönlich sehr, dass an diesem Tag für einmal die stillen Helfer im Rampenlicht stehen und sie für ihren Mut und ihre besondere Zivilcourage ausgezeichnet werden. Ich hoffe, dass ihrem Beispiel weitere Menschen folgen und wir in Zukunft zusammen noch besser für das Wohl unserer tierischen Freunde sorgen können.“

Erzählen Sie uns Ihre „Mensch rettet Tier“-Geschichte!
Kennen Sie jemanden, der ein Tier gerettet hat, oder haben vielleicht Sie selbst schon einmal Mut und Herz bewiesen, erzählen Sie es uns bis einschließlich 31. Mai 2015 unter www.tasso.net/Die-goldene-Pfote.

Einzige Bedingung: Die Rettungsaktion muss in Deutschland stattgefunden haben und zum Beispiel durch Fotos, Videos oder mediales Aufgreifen nachweisbar sein.
In eigener Sache

Es sind noch Plätze frei: TASSO e.V. lädt in Zusammenarbeit mit ausgewählten Experten zu Abendvorträgen ein:

„Hilfe, meine Katze spinnt!“, am 17. April
„Leben Vegetarier und Veganer gesünder?“, am 23. April

Näheres und Anmeldung unter www.tasso.net/Veranstaltungskalender

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23.03.2015 16:31
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„Mama, ein Wau-wau!“
Eine ganz besondere Beziehung zwischen Tier und Kleinkind

Die Liebe zu Tieren ist wohl allen Kindern in die Wiege gelegt. Meist gehören ein lautes „Wau-wau“ oder ein langgezogenes „Miau“ zu den ersten Wörtern, die ein Kind freudig vor sich hinplappert.

Schnell wächst in vielen Kinderherzen der Wunsch nach einem eigenen Haustier. Eltern scheuen jedoch so manches Mal den Weg ins Tierheim. Relativ unkompliziert können sie sich jedoch vom heimischen Sofa aus im Online-Tierheim shelta von TASSO über ihr Wunschtier vorab informieren.

Die ganze Familie kann von einem Leben mit einem Haustier profitieren. Verschiedene Untersuchungen führen eine besonders positive kindliche Entwicklung auf das Zusammenleben mit Tieren zurück: So fallen diese Kinder im Vergleich zu Altersgenossen ohne Haustiere weniger häufig durch aggressives Verhalten auf und sind im Allgemeinen emotional ausgeglichener und einfühlsamer ihrer Umwelt gegenüber. Tierhalter wundert das nicht, denn bereits das krabbelnde Kind wird an den umsichtigen Umgang mit dem tierischen Hausgenossen herangeführt, sobald es nach dem wedelnden Hundeschwanz greifen möchte. Zudem lernen die Kleinen ganz nebenbei, Verantwortung zu übernehmen: Da wird aus der täglichen Fütterung ein liebevolles Ritual zwischen Kind und Haustier, auf das sich beide freuen. Für Stadtkinder ist das Haustier auch oftmals der einzige Bezug zur Tierwelt und Natur. Spaziergänge und Herumtollen mit dem Hund sorgen somit für die Extraportion frische Luft.

Die Entscheidung für ein Haustier sollte jedoch nie überstürzt und aus dem Bauch heraus getroffen werden. Schließlich stehen in erster Linie die Eltern in der Pflicht, dem Tier gerecht zu werden. Ganz egal, welches Tier in die Familie aufgenommen werden soll: Über die jeweiligen Bedürfnisse muss man sich im Vorhinein informieren. Und schließlich bereitet jedes Tier Arbeit. „Unser Familienhund Ben ist für meine Kinder eine echte Bereicherung, sorgt aber so manches Mal für Wirbel, wenn er zum Beispiel nach dem Gassigang total nass und matschig über den frisch gewischten Flurboden rennt. Da sehen die Kinder die direkte Verbindung zwischen Haustier und Sauberkeit, und den Aufwand, der dazwischen steht“, schmunzelt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO, Familienvater und Hundehalter.

Ein Haustier begleitet Kinder und Eltern meist über Jahre hinweg und wird oft zum allerbesten Freund. Plötzlich kann es aber passieren, dass der Hund oder die Katze wegläuft und die Familie traurig zurücklässt. Wir von TASSO versuchen, das dadurch entstehende Leid zu lindern. Denn man kann kein Tier vor dem Weglaufen schützen – aber davor, nicht zurückzukommen.
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Verleihung des Tierschutzpreises „Goldene Pfote“ 2015
TASSO e.V. sucht Helden des Alltags

Haus- und Wildtiere, die in lebensgefährliche Situationen geraten, sind auf den Einsatz von Tierfreunden angewiesen, die sie aus ihrer ausweglosen Lage befreien. TASSO sucht engagierte Menschen, die seit dem 1. Januar 2014 Tiere durch außergewöhnliche Taten aus einer gefährlichen oder aussichtslosen Situation gerettet und sich damit auf beispielhafte Weise für Tiere in Not eingesetzt haben.

Erzählen Sie uns Ihre „Mensch rettet Tier“-Geschichte!
Kennen Sie jemanden, der ein Tier gerettet hat, oder haben vielleicht Sie selbst schon einmal Mut und Herz bewiesen, erzählen Sie es uns bis einschließlich 31. Mai 2015 unter www.tasso.net/Die-goldene-Pfote.

Einzige Bedingung: Die Rettungsaktion muss in Deutschland stattgefunden haben und zum Beispiel durch Fotos, Videos oder mediales Aufgreifen nachweisbar sein.

Es sind noch Plätze frei: TASSO e.V. lädt in Zusammenarbeit mit ausgewählten Experten zu Abendvorträgen ein:

„Leben Vegetarier und Veganer gesünder?“, am 23. April

Näheres und Anmeldung unter www.tasso.net/Veranstaltungskalender



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03.04.2015 10:55
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„Sie sind glückliche Hunde – jetzt.“
Wie ein rumänischer Taxifahrer vier Hundeleben rettete

Seit vielen Jahren engagiert sich TASSO e.V. gegen das Leid der rumänischen Straßentiere: Mit der Durchführung von Kastrationsprojekten und der Unterstützung der rumänischen Tierrechtsbewegung setzen wir uns für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ein.

Bei allem deutschen Tierschutzengagement in Rumänien darf jedoch nicht übersehen werden, dass es auch viele Einheimische gibt, die sich für Hunde einsetzen. Dies zeigt die unglaubliche Geschichte eines rumänischen Taxifahrers, der durch sein beherztes Eingreifen vier Straßenhunden das Leben rettete: Als er in den Straßen von Suceava unterwegs war, sah er wie die Hundefänger die freundlichen Hunde, die er regelmäßig gefüttert hatte, ins Visier nahmen. Er reagierte blitzschnell, hielt sein Auto an, packte die Tiere hinein und fuhr los. Sein Ziel war jedoch nicht das örtliche Tierheim. Der tierliebe Taxifahrer legte eine Strecke von sage und schreibe 240 Kilometern durch die Karpaten nach Miercurea Ciuc zurück, wo ein Tierheim der deutschen Tierschutzorganisation Bruno Pet seinen Sitz hat. Er wusste, dass die Hunde dort eine reale Chance nicht nur auf ein Überleben hatten, sondern auch auf die Adoption in ein liebevolles Zuhause. Im Tierheim von Suceava hingegen hätte sie eventuell der Tod erwartet. Dass die vier Hunde sein Taxi verschmutzen, nahm der Tierfreund deshalb auch gern in Kauf. Zudem verzichtete er auf seinen Verdienst an diesem Tag und legte die Strecke auf eigene Kosten zurück. Aber das war es ihm wert, denn das Tierheim in Miercurea Ciuc ist zwar auch überfüllt, wird aber gut und verantwortungsvoll geführt. Die Mitarbeiter empfingen ihn und nahmen seine Schützlinge auf. „Sie sind glückliche Hunde – jetzt“, murmelte der Taxifahrer immer wieder vor sich hin. Die Erleichterung stand ihm ins Gesicht geschrieben.

Diese vier Tiere sind vor dem Elend im völlig überfüllten Tierheim in Suceava gerettet. „Immer wieder kommt es dort zu Futterengpässen. Es herrscht drangvolle Enge und ein großer Teil der Tiere stirbt durch Krankheiten und Beißereien. Die medizinische Versorgung ist ein reiner Notbetrieb bei 1.500 Hunden“, erklärt Petra Zipp, zuständig für das Projekt Rumänien bei TASSO. Den tausenden anderen Hunden von Suceava muss jedoch noch geholfen werden. Derzeit jagen städtische Hundefänger auf Hochtouren massenhaft Hunde. „Das sinnlose Einfangen und Einsperren unter katastrophalen Bedingungen macht das Leid nur noch größer. Nur die Kastration aller Hunde, auch der Besitzerhunde, und eine Kennzeichnung und Registrierung kann diesem Elend ein Ende bereiten.“ In Suceava hat TASSO im vergangenen November 153 Katzen und Hunde kastriert und gleichzeitig die Tierheimärzte in schonenden Kastrationsverfahren geschult. „Jetzt müssen wir den leidenden Tieren mit einer schnellen Aktion helfen“, appelliert Petra Zipp.

Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen:
Mit Ihren Spenden unter dem Stichwort SUCEAVA kaufen wir Futter und finanzieren dringend benötigte Medikamente und Impfstoffe.

Nassauische Sparkasse
IBAN DE78 5105 0015 0238 0549 07
SWIFT-BIC NASSDE55
Stichwort: SUCEAVA

Der Kampf für ein Ende des Hundetötens in Rumänien geht weiter:
Es finden Demonstrationen unter anderem in Stuttgart am 18. April, in Würzburg am 9. Mai und in Frankfurt am Main am 16. Mai statt.

Nähere Informationen zur Demonstration in Stuttgart am 18. April 2015 unter www.facebook.com/events/853245104736684/

Nähere Informationen zur Demonstration in Würzburg am 9. Mai 2015 unter www.facebook.com/events/1385837331726874/

Nähere Informationen zur Demonstration in Frankfurt am 16. Mai 2015 unter www.facebook.com/events/786680304739994/

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10.04.2015 07:51
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Ein starkes Bild
TASSO e.V. sucht Fotografen für Imagefotos

TASSO betreibt Europas größtes Haustierzentralregister und hilft verzweifelten Tierhaltern, ihr vermisstes Tier wieder zu finden. TASSO ist aber auch im In- und Auslandstierschutz sowie auf politischer Ebene aktiv und leistet Aufklärungsarbeit.

Weil ein einziges Bild mehr sagt als tausend Worte, suchen wir für unsere zukünftige TASSO-Imagebilderserie einen kreativen Fotografen, der unsere Tierschutzarbeit gekonnt in Szene setzt. Als TASSO-Fotograf sollten Sie Erfahrungen in Tier- und Naturfotografie sowie ein Gespür für strategische Bildersprache mitbringen. Um noch mehr Menschen für das Wohl der Tiere zu gewinnen, wünschen wir uns eine lebhafte Darstellung unseres Engagements.

Unterstützen Sie unseren Einsatz mit Ihren Bildern. Setzen Sie TASSO ins rechte Licht, und zeigen Sie den Menschen, was aktiver Tierschutz bewirken kann. Werden Sie tierischer TASSO-Fotograf und bewerben sich unter www.tasso.net/fotografensuche.

Unterstützung für TASSO hat viele Gesichter: Allen gemeinsam ist, dass die Menschen ihre besondere Zuneigung zu Tieren zeigen möchten. Neben großzügigen Spendern stellen viele Tierfreunde ihre Zeit zur Verfügung und helfen so mit, die Lebenssituation der Tiere zu verbessern. Seien auch Sie ein Teil davon!


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17.04.2015 07:29
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Presse-Mitteilung

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche
3 Millionen Tiere leiden in deutschen Laboren

Zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche am 24. April fordern die bundesweiten Organisationen TASSO e.V., Ärzte gegen Tierversuche und der Bund gegen Missbrauch der Tiere von der Politik, nicht länger Milliarden Steuergelder in Tierversuche zu investieren. Im Sinne von Mensch und Tier ist eine Kehrtwende hin zu einer ethischen und sinnvollen Forschung ohne Tierleid einzuleiten.

Nach Aussage der Vereine gleichen Tierversuche einem Lotteriespiel mit immensem Risiko, da Ergebnisse nicht zuverlässig vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. So gehen in Deutschland jährlich mindestens 58.000 Todesfälle auf das Konto von Arzneinebenwirkungen. Trotz oder gerade aufgrund der zuvor durchgeführten Tierversuche konnten die fatalen Folgen nicht erkannt werden. Der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) zufolge versagen am Menschen 92 Prozent der zuvor am Tier getesteten Medikamente.

Neben der wissenschaftlichen Unzulänglichkeit des tierexperimentellen Systems führen die Tierversuchsgegner ethische Aspekte ins Feld. In deutschen Laboren sterben Jahr für Jahr mindestens drei Millionen Mäuse, Ratten, Kaninchen, Fische, Hunde, Affen und viele andere Tiere unter dem Deckmantel des medizinischen Fortschritts. Vielfach jedoch geht es um das Ausleben fragwürdiger Forscherinteressen. So wird untersucht, was im Gehirn von genmanipulierten Mäusen passiert, wenn sie beim Geruch von Fuchskot vor Angst erstarren. Ratten werden gezwungen, bis zur Erschöpfung zu schwimmen, um eine Depression zu attestieren, wenn das Tier aufgibt. Affen werden Elektroden in das Gehirn getrieben, um zu studieren, wie das Tier nach Forscherwunsch Aufgaben am Bildschirm erledigt.

Tierversuche werden jährlich mit Milliarden Euro aus öffentlichen Geldern finanziert, wohingegen die tierversuchsfreie Forschung mit nur rund vier Millionen Euro gefördert wird. Zum Vergleich: In München entstehen derzeit drei neue Labore für 190 Millionen Euro, das Labor des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems kostet rund 300 Millionen und das des Max-Delbrück-Centrums in Berlin etwa 61 Millionen Euro.

Die Vereine fordern die Abschaffung des Systems Tierversuch zugunsten einer ethisch verantwortbaren Wissenschaft, die beispielsweise mittels Computersimulationen, Forschung an menschlichen Zellen, Biochips sowie Bevölkerungsstudien zu klinisch relevanten Ergebnissen kommt und gleichzeitig Tierleid vermeidet. Eine Umwidmung der für Tierversuche verschwendeten Steuermilliarden in tierversuchsfreie Verfahren sei ein erster sinnvoller Schritt.

Der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche geht auf den Geburtstag von Lord Hugh Dowding zurück (24.4.1882 bis 15.02.1970), der sich im Britischen Oberhaus für den Tierschutz einsetzte. Tierrechtler weltweit begehen diesen Tag mit Aktionen, um auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen.


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24.04.2015 07:32
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Eine Hundertschaft auf der Suche nach Millie
Kleiner Aufwand, große Hilfe: Werden auch Sie
TASSO-Suchhelfer

Unauffindbar war die weiß-braune Katze Millie. Vor wenigen Wochen verschwand das Fremden gegenüber zutrauliche Tier in Frankfurt am Main. Ihre Halterin Stephanie D. meldete Millie bei TASSO e.V. als vermisst. Glücklicherweise konnte die Halterin ihre geliebte Katze nur drei Tage später wieder in die Arme schließen, dank der TASSO-Suchplakate.

Aber Stephanie D. und Millie waren in ihrer Not nicht auf sich allein gestellt: Im direkten Umkreis haben 119 ehrenamtliche TASSO-Suchhelfer von Millies Verschwinden erfahren. Die Tierfreunde haben Millies Suchplakat per E-Mail erhalten, es in der Öffentlichkeit ausgehangen oder auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht und auf der Suche nach der Katze ihre Augen weit offen gehalten.

Ein starkes Netz dank unserer TASSO-Suchhelfer

Millie wie auch alle anderen bei TASSO registrierten Tiere können sich auf eines verlassen: Im Notfall setzen wir alle Hebel in Bewegung, um Mensch und Tier schnell wieder zusammenzubringen. Denn wenn ein Tier entläuft, ist das immer dramatisch und mit viel Angst und Stress verbunden.

Deshalb freuen wir uns, dass sich immer mehr Ehrenamtliche für das Tierwohl einsetzen und Teil unseres TASSO-Netzwerks werden: Bereits rund 12.000 TASSO-Suchhelfer schenken ihre Zeit, ihr Engagement und ein Stückchen Hoffnung, und helfen bei der Suche nach vermissten Tieren mit. Diese Menschen tragen dazu bei, dass TASSO jährlich rund 60.000 vermisste Tiere zu ihren Haltern zurückvermitteln kann.

„Immer, wenn ich eine Suchmeldung erhalte, gehe ich ganz aufmerksam durch die Straßen – auch wenn es nur der kurze Weg zum Bäcker ist. In einem Fall ist eine Katze sogar ganz in meiner Nähe entlaufen. Da bin ich abends bewusst rausgegangen, in der Hoffnung, dass ich sie finde“, erzählt TASSO-Suchhelferin Laura.

Um die Suche nach vermissten Tieren noch effektiver zu gestalten, brauchen wir auch Ihre Hilfe!

So einfach geht´s: Per E-Mail erhalten Sie Vermisstenmeldungen und die TASSO-Suchplakate aus ihrem Umkreis. Hängen Sie die TASSO-Suchplakate an gut besuchten Orten auf: Mit Einwilligung der Inhaber von beispielsweise Lebensmittelgeschäften, Gaststätten und Tankstellen erreichen Sie sehr viele Menschen. Oft bieten Supermärkte ihren Kunden ein Schwarzes Brett an. Oder posten Sie die TASSO-Suchplakate ganz einfach auf Ihrer Facebook-Seite. Halten Sie zudem Augen und Ohren immer offen, denn vielleicht läuft gerade Ihnen eines der gesuchten Tiere über den Weg.

Mit diesem Engagement tragen Sie ein großes Stück zur Tierschutzarbeit von TASSO bei. Denn durch Ihr Mitwirken bleibt den vermissten Tieren viel Leid und schlimmstenfalls ein Leben auf der Straße erspart.

Werden auch Sie Teil der großen TASSO-Community von Tierfreunden und melden sich als TASSO-Suchhelfer an: www.tasso.net/Helfen/Suchhelfer

Im Namen aller Tiere und ihrer Halter bedankt sich TASSO herzlich!
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Kein Tier sollte unnötig lange auf ein Zuhause warten müssen

Mit dem Online-Tierheim shelta hat sich TASSO zum Ziel gesetzt, Mensch und Tier schnell zueinander finden zu lassen. Unterstützen Sie den Tierschutz und besuchen Sie die Tiere, die ein neues Zuhause brauchen, unter www.shelta.net. Vielleicht ist Ihr neuer Liebling mit dabei.

Haben Sie Ihr Tier schon über shelta gefunden? Senden Sie uns Ihre Geschichte mit Bildern per E-Mail an community@shelta.net. Mit Ihrem Einverständnis veröffentlichen wir Ihre Geschichte auf http://blog.shelta.tasso.net/category/happy-end und auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/TASSOshelta.


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05.05.2015 08:21
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Nach Einspruch: Bionomics zieht Patent auf
gentechnisch veränderte Schimpansen zurück
TASSO e.V. lädt zur Tagung „Der patentierte Affe“ in Berlin ein

Nach einem Einspruch gegen ihr europäisches Patent (EP 1364025), in dem gentechnisch veränderte Schimpansen als Erfindung beansprucht werden, hat das australische Unternehmen Bionomics angekündigt, auf die strittigen Patentansprüche zu verzichten. Das Patent wird sich demnach nicht mehr auf gentechnisch veränderte Tiere erstrecken.

Unter der Federführung von Testbiotech e.V. haben TASSO e.V. und zehn weitere Organisationen 2014 gegen dieses Patent Einspruch beim Europäischen Patentamt eingelegt. „Wir freuen uns über diesen Erfolg und gratulieren der Firma Bionomics zu dieser Entscheidung. Derartige Patente sind ein wirtschaftlicher Anreiz für immer mehr Tierversuche. Mangels Übertragbarkeit auf den Menschen und aus ethischen Gründen fordern wir die Abschaffung von Tierversuchen zugunsten einer modernen tierleidfreien Forschung. Dafür ist es erforderlich, die Entwicklung von Alternativen konsequent voranzutreiben. Leider wird die tierversuchsfreie Forschung in Deutschland jährlich mit gerade mal vier Millionen Euro gefördert, während Tierversuchslabore Milliarden von Euro aus öffentlichen Geldern erhalten“, erklärt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO.

Seit Jahren steigt die Zahl der Tiere, die im Bereich Gentechnik für Tierversuche verwendet werden, dramatisch an und hat 2012 in Deutschland fast die Zahl von einer Million erreicht. Zudem wurden in Europa bereits rund 1.500 Patente auf gentechnisch veränderte Tiere, wie Schweine, Schafe, Hunde, Katzen, Mäuse und sogar Schimpansen erteilt.

„Der patentierte Affe“

Vor diesem Hintergrund lädt das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie, Testbiotech e.V., in Kooperation mit TASSO und zahlreichen anderen Organisationen zur Tagung ein.

Es erwartet Sie ein informatives Programm: Unter anderem wird Professor Dr. Hans Werner Ingensiep (Universität Essen) über „Ethik und Rechte für Menschen und Menschenaffen“ referieren. Dr. Arianna Ferrari vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS, in Karlsruhe) gibt einen Überblick über „Biopolitik und gentechnisch veränderte Tiere in Forschung und Entwicklung“. Das Grußwort wird die bekannte Verhaltensforscherin Dr. Jane Goodall per Video an Sie richten. An der Abschlussdiskussion nehmen Abgeordnete des Deutschen Bundestages teil: Zugesagt haben Nicole Maisch (Bündnis 90/ Die Grünen), Matthias Miersch (SPD) sowie Kirsten Tackmann (Die Linke).

Tagung: „Der patentierte Affe – Schöne neue Gentechnik, Patente auf Leben und der Schutz von Tier und Mensch“

Wann: 17. Juni 2015, 10:00 – 17:00 Uhr
Wo: die Räume der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Wieviel: 10 € (vor Ort)

Anmeldung an: info@testbiotech.org
Weitere Informationen sowie das ausführliche Programm finden Sie unter: www.testbiotech.org/der-patentierte-affe

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Suchhundezentrum K-9 und TASSO laden zur Vortragsreihe „Hilf mir zurückzukommen“ ein

Alle, die sich für die Arbeit des Suchhundezentrums K-9 interessieren, sind herzlich zum Vortrag „Hilf mir zurückzukommen“ eingeladen. Alexandra Grunow und Rovena Langkau von K-9 geben Antworten auf Fragen wie: Was ist zu tun, wenn ein Tier vermisst ist? Wie kann Tiersuche helfen? Wie kann ich Tiersucher werden?

Tourdaten

13.06.2015 Berlin
18.06.2015 München
27.06.2015 Hannover
04.07.2015 Straubing
08.07.2015 Nürnberg
16.07.2015 Trier
29.08.2015 Stuttgart
23.10.2015 Köln
02.11.2015 Darmstadt
16.12.2015 Hamburg

Alle Informationen und Anmeldung finden Sie unter: www.suchhunde-zentrum.de/veranstaltungen

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17.06.2015 09:22
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Süße Katze
Wenn Diabetes das Leben bestimmt

Diabetes mellitus, im Volksmund Zuckerkrankheit genannt, betrifft nicht nur uns Menschen. Auch unsere Haustiere können unter der Stoffwechselkrankheit leiden. Bei Katzen gehört der feline Diabetes mellitus zu den häufigsten Stoffwechselstörungen.

TASSO erklärt, worauf zu achten ist.

Erste Anzeichen

Tierärzte unterscheiden zwei Formen des Diabetes: Bildet die Bauchspeicheldrüse der Katze gar kein Insulin mehr, weil die dafür zuständigen Zellen zerstört sind, handelt es sich um den Typ-1-Diabetes. Katzen leiden jedoch häufiger unter dem Typ-2-Diabetes, bei dem das gebildete Insulin seine Wirksamkeit verloren hat.

Vor allem im Anfangsstadium des Diabetes sind die Symptome leicht zu übersehen: Sucht Ihre Katze vermehrt das Katzenklo auf, um zu urinieren, und trinkt sie größere Mengen als üblich, können das bereits erste Anzeichen eines beginnenden Diabetes sein. Einige Tiere essen auch deutlich mehr und verlieren dennoch an Gewicht. Stellen Sie ungewöhnliche Veränderungen im Futterverhalten Ihrer Katze fest, bringen Sie sie umgehend zum Tierarzt. Dieser wird bei Bedarf über einen Bluttest den Blutzuckerspiegel messen. „Da der Blutzuckerspiegel bei Katzen jedoch in Stresssituationen steigt, sollte immer zusätzlich auch der Langzeitblutzucker (Fructosaminwert) bestimmt werden“, erklärt TASSO-Tierärztin Dr. Anette Fach. „Fructosamin ist eine besondere Zuckerform, die Aufschluss über den normalen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Wochen gibt und nicht durch akuten Stress beeinflusst wird.“

Diagnose Diabetes – was nun?

Ein wichtiges Element in der Behandlung ist das Futter: Grundsätzlich sollten Sie Katzen eher kohlenhydratarm ernähren. Dies gilt insbesondere für eine diabetische Katze. Denn je weniger Kohlenhydrate sie aufnimmt, desto weniger Zucker muss sie verwerten. Das wiederum bedeutet, dass auch weniger Insulin gebraucht wird. Stellen Sie die Ernährung also unbedingt auf eine eiweißreiche und stärkearme Kost um. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, auf teure, spezielle Diabetesdiät-Produkte umzusteigen. Hochwertige Katzenfutter mit einem hohen Fleischanteil und wenig Kohlenhydraten eignen sich auch. Übergewichtige Tiere sollten zudem abnehmen. Wichtig ist, Schwankungen im Energiegehalt der Mahlzeiten sowie Änderungen bei Futtersorte, Fütterungszeiten und Menge zu vermeiden, damit die festgelegte Insulindosierung weder zu hoch noch zu niedrig ausfällt. Sind die Blutzuckerwerte nur leicht erhöht, kann bereits eine Ernährungsumstellung zu ausgewogenen Werten führen.

Die meisten Katzen müssen jedoch zusätzlich mit Insulin versorgt werden. Hierzu wird zweimal täglich zu den Fütterungen je eine Spritze angesetzt. „Das Insulin sollte immer erst nach der Mahlzeit gespritzt werden. Denn wird vor der Mahlzeit gespritzt und die Katze verweigert dann das Futter, besteht die Gefahr einer Unterzuckerung. Besprechen Sie das genaue Vorgehen mit Ihrem Tierarzt“, betont Dr. Anette Fach. Wichtig zu wissen: Die Einstellung der Insulindosierung kann einige Wochen dauern.

Einigen wenigen Katzen bleiben die täglichen Insulinspritzen erspart, denn sie sprechen auf Antidiabetika an. Die Tabletten unterstützen den Körper bei der Produktion von eigenem Insulin.

Eine glückliche Katze

Diabetes ist für eine Katze kein Todesurteil. Zwar können die Einstellung der richtigen Insulindosierung und die Umstellung auf ein neues Futter einige Wochen in Anspruch nehmen, bei gut eingestellter Medikation und einem geregelten Tagesablauf, inklusive festen Fütterungszeiten, kann eine zuckerkranke Katze jedoch ein glückliches Leben führen.

Neben Insulin und kohlenhydratarmem Futter braucht Ihre Katze aber vor allem eines: Ihre Liebe und Fürsorge.
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In eigener Sache

Suchhundezentrum K-9 und TASSO laden zur Vortragsreihe „Hilf mir zurückzukommen“ ein

Im Vortrag „Hilf mir zurückzukommen” zeigt Ihnen Alexandra Grunow, wie Ihr Hund in den unterschiedlichen Bereichen des Trailens ausgebildet werden kann. Erleben Sie einen spannenden Vortrag und erfahren Sie, wie Sie Ihren Hund nicht nur beschäftigen, sondern mit ihm gemeinsam auch eine sinnvolle Arbeit leisten, indem Sie dabei helfen, vermisste Haustiere zu retten.

Inhalte

Was ist grundsätzlich zu tun, wenn das eigene Haustier verloren geht?
Wie kann ein Tiersucher helfen?
Wie kann ich selbst Tiersucher werden?
Wie werden ein Tiersuch-Team und der Einsatz einer Staffel aufgebaut?
Wie läuft ein Einsatz taktisch hinter den Kulissen ab?

Tourdaten

13.06.2015 Berlin
18.06.2015 München
27.06.2015 Hannover
04.07.2015 Straubing
08.07.2015 Nürnberg
16.07.2015 Trier
29.08.2015 Stuttgart
23.10.2015 Köln
02.11.2015 Darmstadt
16.12.2015 Hamburg

Alle Informationen und Anmeldung finden Sie unter: www.suchhunde-zentrum.de/veranstaltungen

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20.06.2015 15:37
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TASSO-Newsletter

Grüne Gefahr
Vorsicht vor giftigen Zimmerpflanzen

Still stehen sie in der Zimmerecke oder im Regal und sorgen mit ihrem Grün für eine wohlige Atmosphäre. Für Haustiere können Sie aber auch gefährlich sein: unsere Zimmerpflanzen.

TASSO e.V. erklärt, worauf Sie achten müssen.

Stacheln und Gift

Bei Kakteen und anderen Stachelgewächsen besteht ein Verletzungsrisiko. Besonders junge Katzen und Hunde möchten alles aus nächster Nähe beschnuppern und ertasten. Achten Sie darauf, dass solche Pflanzen außer Reichweite stehen.

Eine weitaus größere Gefahr geht von Giftstoffen aus, die in vielen Zimmerpflanzen stecken: Besonders Welpen sind stets auf der Suche nach etwas, das sie ankauen können. Deshalb dürfen giftige Pflanzen nicht in ihrer Reichweite stehen. Während Katzen mit Freigang draußen Gras aufnehmen, sind für Wohnungskatzen Zimmerpflanzen besonders attraktiv. Bieten Sie Ihrer Katze deshalb immer frisches Katzengras an. Um sicherzustellen, dass sich weder Freigänger noch Wohnungskatze nicht doch mal an die Zimmerpflanzen heranwagen, entfernen Sie am besten alle giftigen Gewächse aus ihrer Umgebung. Oft wird die Vergiftungsgefahr für Vögel unterschätzt: So knabbern beispielsweise Wellensittiche gerne auch mal an Zimmerpflanzen. Im shelta-Blog (shelta ist das Online-Tierheim von TASSO) erfahren Sie, was für die Haltung der geselligen Überflieger zu beachten ist.

Die Liste der giftigen Zimmerpflanzen ist lang: Beispielsweise sollten Amaryllis, Diffenbachia, Efeutute, Einblatt, Fensterblatt, Flamingoblume, sämtliche Ficusarten, Kaladien, Klivien, Kolbenfaden, Kroton, Philodendron, Porzellanblume, Weihnachtsstern und Zimmercalla nicht in Reichweite Ihrer Tiere stehen.

TASSO-Tipp: Nehmen Sie diesen TASSO-Newsletter zum Anlass, Ihre Zimmerpflanzen einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Erfahrungsgemäß bekommt man im Laufe der Zeit zu verschiedenen Gelegenheiten immer wieder Pflanzen geschenkt, die man bedenkenlos aufstellt. Wenn Sie nicht wissen, um welche Pflanze es sich auf Ihrer Fensterbank handelt, lassen Sie sich von einem Fachmann beraten. In jedem Fall gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Unterschätzter Dünger

Eine oft übersehene Gefahr birgt das mit Dünger angereicherte Gießwasser. Damit kein belastetes Wasser in Reichweite des Tieres kommt, nutzen Sie für Ihre Pflanzen ausnahmslos Übertöpfe und verzichten auf Blumenuntersetzer. Für Katzen ist selbst die kleine Öffnung der Gießkanne keine große Herausforderung. Sie tunken einfach ihre Pfote hinein und schlecken das Wasser ab. Fügen Sie dem Gießwasser den Flüssigdünger immer erst direkt vor der Verwendung zu. Spülen Sie anschließend die Gießkanne gründlich aus, damit keine Rückstände zurückbleiben.

Für Vögel kann auch die mit Dünger angereicherte Blumenerde gefährlich werden, denn sie picken und wühlen gerne und laufen somit Gefahr, Dünger, Pflanzenschutzmittel und Schimmelsporen aufzunehmen. Um das zu verhindern, legen Sie einfach Steine auf die Blumenerde.

Und wenn es doch passiert

Knabbert Ihr Tier an einer giftigen Pflanze, kann es zu Beschwerden wie Magen-Darmentzündung, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen oder Benommenheit kommen. Im schlimmsten Fall kann es tödlich enden. Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, ist der erste Weg deshalb immer der Gang zum Tierarzt. Tipps zur Ersten Hilfe am Tier finden Sie im shelta-Blog.

TASSO wünscht Ihnen eine wohlige Wohnatmosphäre mit ausreichend Schutz für Ihre Tiere.
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In eigener Sache

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26.06.2015 09:51
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Presse-Mitteilung

Tierschutzfall Milchkuhhaltung in Deutschland –
TASSO e.V. fordert Konsequenzen

Anlässlich der am Montag von der ARD ausgestrahlten Sendung „Verheizt für billige Milch – Das Leiden der deutschen Turbokühe“ fordert die Tierschutzorganisation TASSO e.V. eine grundlegende Abkehr von der extremen Hochleistungszucht in der Milchkuhhaltung sowie den tierschutzwidrigen Haltungsformen.
„Kühe als Wiederkäuer können die für eine übermäßige Milchproduktion erforderliche Stoffwechselleistung nicht erbringen“, sagt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. „Die Tiere leiden nicht nur an nutzungsbedingten lebensbedrohlichen Stoffwechselstörungen, sondern auch an schmerzhaften Euter- und Klauenerkrankungen.“ Zudem würden die großen Euter die Kühe beim Gehen, Liegen und Aufstehen behindern. Bereits nach durchschnittlich 4,7 Lebensjahren seien Milchkühe völlig ausgezehrt und kämen zum Schlachthof. Auch die Kälber als „Nebenprodukt“ der Milchkuhhaltung gehörten zu den Leidtragenden in diesem gnadenlosen System, das auf die einseitige Ausbeutung der Tiere ausgerichtet ist.
„Die extreme Hochleistungszucht von Nutztieren erfüllt zudem faktisch den Tatbestand der Qualzucht nach §11b Tierschutzgesetz“, so Mike Ruckelshaus weiter. Dieser wurde jedoch bislang mangels auf landwirtschaftlich genutzte Tiere bezogener Gutachten nicht angewendet. „Hier ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefordert, entsprechende geeignete Gutachten zur Umsetzung des §11b Tierschutzgesetz zu erstellen“, so Mike Ruckelshaus.
Ferner sieht TASSO bei der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung dringenden Novellierungsbedarf, da diese bisher keine Regelungen für die Haltung erwachsener Rinder enthält.
Auf EU-Ebene hat TASSO bereits im November 2013 zusammen mit den Organisationen „Compassion in World Farming“ (CIWF) und „World Society for the Protection of Animals" (WSPA) in Brüssel 293.511 Unterschriften übergeben, um die Einführung gesetzlich geregelter Mindeststandards für die Haltung von Milchkühen im Rahmen einer EU-Tierschutzrichtlinie zu erreichen, die unter anderem Freilauf vorsieht und Anbindehaltung verbietet.
„Die leider auch in Deutschland immer noch in etwa 25 Prozent der Betriebe praktizierte Anbindehaltung von Rindern zwingt die Tiere zur fast völligen Bewegungslosigkeit“, weiß Mike Ruckelshaus. Weitere elementare Bedürfnisse wie das normale Fortbewegungs-, Ruhe-, Komfort-, Nahrungsaufnahme- und Sozialverhalten könnten die Tiere bei dieser Haltungsform gar nicht ausleben.
Da der Bund bezüglich eines Ausstiegs aus der Anbindehaltung bisher noch nicht tätig wurde, hat TASSO e.V. aktuell zusammen mit sieben weiteren Tierschutzorganisationen diese Forderung auf Länderebene eingebracht.

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26.07.2015 08:02
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Büroschnauzen –
Warum der Vierbeiner im Büro eine gute Idee ist

Kennen Sie das? Sie sitzen auf der Arbeit vor dem Computer, die Zeit verfliegt, ohne dass Sie es mitbekommen, und nichts klappt so, wie es soll. Vielleicht fehlt die richtige Idee, vielleicht die Konzentration. Und plötzlich ein Trippeln, ein freundlicher Stupser auf den Unterarm. Der Hund fordert Aufmerksamkeit. Und wer kann da schon widerstehen? Ein paar Streicheleinheiten später, zurück am Computer, läuft die Arbeit plötzlich besser. Die Laune hat sich gehoben, die Kreativität ist zurück, und auch mit der Konzentration klappt es wieder. Wir, die Mitarbeiter bei TASSO e.V. kennen diese Wirkung nur zu gut – schließlich dürfen uns unsere Vierbeiner seit jeher zu Arbeit begleiten. Daher sind wir überzeugt: Hunde im Büro sind eine richtig gute Idee. Deswegen wollen wir anlässlich des Welthundetages (10. Oktober 2016) im Oktober mit unserer Aktion „Büroschnauzen“ verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen.

Die tierischen Kollegen sind aber nicht nur in der TASSO-Zentrale in Sulzbach nicht mehr wegzudenken. In viele Büros dürfen die Vierbeiner ihre Menschen mittlerweile begleiten. Und dabei zeigen sie, dass sie nicht nur der beste Freund, sondern auch der beste Arbeitskollege sein können. Studien belegen, dass Hunde im Büro gleich mehrere Vorteilte bieten. Sie fördern die Kommunikation, heben die Stimmung, und beim Streicheln wird Stress abgebaut.

Das weiß auch Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. Er wird von seinem 12-jährigen Mischling Sam zur Arbeit begleitet. Mike Ruckelshaus ist überzeugt, dass es richtig ist, Mitarbeitern zu gestatten, ihren vierbeinigen Liebling mitzubringen. Auch für die Tiere ist das ein Gewinn: „Hunde fühlen sich in der Nähe ihres Menschen am wohlsten, denn Hunde verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten und eine besondere Kommunikationsfähigkeit. Sie sind tolle Begleiter und können ein Team gut ergänzen.“ Ruckelshaus würde sich wünschen, dass es in Deutschland weiter verbreitet wäre, Hunde mit zur Arbeit zu bringen. Dann könnten sich auch mehr Berufstätige einen Vierbeiner anschaffen. Und das würde letztlich vielen Tierheimhunden eine Chance auf ein schönes Zuhause eröffnen.

Auch die Kollegen im Büro profitieren von der Anwesenheit des Vierbeiners. „Die positiven Auswirkungen von Hunden auf Menschen sind hinreichend bekannt“, sagt Ruckelshaus. „Unzählige gesundheitsfördernde Effekte der Hundehaltung sind durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt. Beim Spielen mit dem Hund schüttet unser Körper zum Beispiel Glückshormone aus. Außerdem sind Hundehalter seltener krank als Menschen ohne Haustier.“

Natürlich ist es nicht in jedem Job möglich, dass der Hund mit zur Arbeit kommt. Aber oft wäre eine Begleitung denkbar. Dabei müssen aber einige Grundregeln beachtet werden:
• Der Arbeitsplatz muss hundefreundlich sein: Der Hund darf nicht mit in eine Fabrik, in der es laut und gefährlich ist. Lebensmittel verarbeitende Betriebe sind tabu. Weiterhin sollte nicht zu viel Trubel herrschen. Ein überfülltes Kaufhaus ist zum Beispiel keine gute Umgebung für den Vierbeiner.
• Kollegen und Vorgesetzte müssen einverstanden sein: Auch wenn ein Kollege ein Problem damit hätte – vielleicht auch bedingt durch eine Allergie – müssen Sie darauf Rücksicht nehmen.
• Ein eigener Platz: Ihrem Liebling darf es an nichts fehlen. Dazu gehört ein Rückzugplatz. Weiterhin braucht der Hund auch im Job immer Zugang zu frischem Wasser und regelmäßige Spaziergänge sowie gelegentliche Spielpausen.
• Natürlich muss sich der Vierbeiner im Büro wohlfühlen: Er sollte keine Angst vor Menschen haben oder Aggressionen zeigen. Ein gewisser Grundgehorsam ist ebenfalls Voraussetzung. Den idealen Begleiter für das Büro zeichnet zudem ein ruhiges und freundliches Gemüt aus.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, stehen die Chancen gut, dass Sie bald bestätigten können, was wir TASSO-Mitarbeiter seit mehr als 30 Jahren wissen: Mit einem Hund im Büro macht die Arbeit mehr Spaß!

Kennen Sie das auch? Dann schicken Sie uns doch einfach Ihr liebstes Bürohund-Foto über www.tasso.net/bueroschnauzen. Und wenn Sie sehen möchten, welche Vierbeiner bei TASSO arbeiten, schauen Sie sich doch unser TASSO-Schnauzenbuch an.


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09.10.2016 09:34
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Lebensgefahr für Katzen –
gekippte Fenster sind unterschätzte Fallen

Nur mit einer Betäubung durch einen Tierarzt und dank der Hilfe der Polizei konnte eine kleine Katze im Taunusort Friedrichsdorf kürzlich aus einer misslichen Lage befreit werden. Die Freigängerkatze war auf dem Rückweg in die Wohnung in einem gekippten Fenster steckengeblieben und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Das fatale an diesem Fall: Die Halterin hatte die Katze Medienberichten zufolge gezielt durch das gekippte Fenster wieder in die Wohnung lassen wollen. „Offenbar ist einigen Katzenhaltern noch immer nicht bewusst, wie groß die Gefahren sind, die von gekippten Fenstern ausgehen“, bedauert Dr. Cristeta Brause, Referentin Tierschutz Inland bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

Wenn Katzen versuchen, durch ein auf Kipp stehendes Fenster zu klettern, kann es passieren, dass sie in dem Spalt steckenbleiben. Wenn die Katzen dann versuchen, sich zu befreien, rutschen sie durch die Bewegungen immer tiefer in den Fensterspalt und werden immer mehr eingequetscht. „Dabei können schwerste innere Verletzungen entstehen, die oft zu irreparablen Schäden und sicherlich auch zu großen Schmerzen führen“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. „Es werden zwar viele Katzen noch lebend gefunden, oft müssen sie dann aber doch eingeschläfert werden, da die Schädigungen zu schwerwiegend sind.“ Es kann aber auch passieren, dass die Katzen schon verenden, während sie eingeklemmt sind. Durch die Quetschung der hinteren Körperhälfte, werden die abgeklemmten Körperteile nicht mehr mit Blut versorgt und sterben ab, was wiederum schnell zu tödlichem Organ- und Herzkreislaufversagen führt. „Das ist ein elender Tod“, weiß Dr. Anette Fach. Mittlerweile gibt es sogar einen Begriff für diese Art von Verletzungen: das Kippfenster-Syndrom.

Daher rät TASSO: Achten Sie auf Ihre Fenster! Auch wenn Ihre Katze bislang kein Interesse an dem gekippten Fenster gezeigt hat, sollten Sie sie auf keinen Fall alleine in einem Raum mit einem ungesicherten Fenster lassen. Es kann ausreichen, dass auf der anderen Seite der Scheibe etwas Spannendes passiert, um die Katze zu motivieren, hindurch zu schlüpfen oder mit der Pfote durch den Spalt zu langen.

Um nicht auf geöffnete Fenster verzichten zu müssen, gibt es zahlreiche Hilfsmittel. Besonders gängig ist der sogenannte Kippfensterschutz. Dabei werden spezielle Gitter rund um das Fenster montiert. Sie verhindern, dass die Katze in den Spalt gelangen kann. Natürlich können auch andere Gitter oder Netze montiert werden. Weiterhin gibt es spezielle Keile für die Fenster. Sie sorgen ebenfalls dafür, dass die Katze nicht in den engen Spalt rutscht.

Natürlich können Sie Ihr Fenster auch vollständig öffnen und davor ein stabiles Netz anbringen, so dass die Katze nicht hinaus kann. Dabei sollten sie aber darauf achten, dass das Fenster bei Durchzug nicht zuschlagen kann. Ist Ihr Fenster gut gesichert, kann Ihre Katze gemütlich und gefahrlos auf der Fensterbank liegen, hinausschauen und die Aussicht genießen.

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16.10.2016 11:33
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Vierbeiner an Bord – Hunde im Auto richtig sichern

Egal ob eine lange Urlaubsreise ansteht oder nur eine kurze Fahrt zur Hundewiese. Sobald der Hund im Auto mitfährt, muss er richtig gesichert werden. Schließlich will kein Hundehalter, dass seinem tierischen Liebling etwas passiert, falls er stark bremsen muss, oder es sogar einen Unfall gibt. Dass die Tiere gesichert werden müssen, steht auch im Gesetz. Dort gelten Hunde allerdings als „Ladung“, und es ist vorgeschrieben, dass diese ausreichend befestigt wird. Geschieht das nicht, wird ein Bußgeld fällig. Aber was ist schon ein Bußgeld im Vergleich zu dem, was auf uns zukommt, wenn wir, unsere Mitfahrer oder unser tierischer Liebling verletzt werden?

Auf keinen Fall darf der Hund daher im Auto frei umherlaufen. Sogar wenn er still ist, ruhig liegt und den Fahrer in der Regel nicht ablenkt: Schon bei einer Bremsung aus etwa 30 Stundenkilometern wird das nicht gesicherte Tier zum gefährlichen Geschoss, kann sich schwer verletzen und wird letztlich auch für die Menschen im Auto zur Lebensgefahr.

Doch welche ist die richtige Sicherung für die Fahrt im Auto? Wer sich auf der Suche nach der Antwort durchs Internet klickt, wird schnell enttäuscht. Die perfekte Lösung gibt es offenbar nicht. Alle Systeme haben Vor- und Nachteile. Es liegt im Ermessen des Halters, welchen Kompromiss er einzugehen bereit ist.

Ein kleiner Überblick über die gängigsten und sichersten Systeme

Das sicherste für Mensch und Tier ist die Transportbox: Eine auf die Größe des Tieres angepasste, sicher im Fußraum oder Kofferraum platzierte und gut befestigte Box ist optimal. Durch die großen Außenflächen entwickeln sich keine punktuell hohen Kräfte, die dazu führen, dass zum Beispiel die Rücklehnen durchbrochen werden und der Hund durch das Auto geschleudert wird. Die Box sollte so viel Platz bieten, dass der Hund aufrecht sitzen, sich umdrehen und hinlegen kann. Der ADAC empfiehlt zudem nach einem umfangreichen Test, die Box im Kofferraum parallel zur Fahrrichtung direkt an der Lehne der Rücksitze zu platzieren, oder – bei einem kleinen Hund – sie in den Fußraum vor die Rücksitze zu stellen.

Allerdings hat diese Lösung auch Nachteile. Das Auto muss groß sein, die Box nimmt viel Platz weg, vor allem dann, wenn der Hund mal nicht mitfährt. Außerdem sind Boxen teuer, unhandlich und nur dann sicher, wenn sie richtig platziert werden. Dennoch: Das Verletzungsrisiko für Tier und Mensch ist mit einer Box am geringsten.

Stabile Anschnallsysteme können guten Schutz bieten

Ebenfalls häufig genutzt werden Anschnallsysteme. Diese empfiehlt der ADAC jedoch nur bedingt. Der Autoclub kritisiert, dass die Geschirre reißen können und dass die Tiere zu viel Bewegungsfreiraum haben und so zur Gefahr werden. Von den beiden getesteten Systemen ist nur das besonders stabile Exemplar geeignet, den Menschen vor Verletzungen durch den Hund zu schützen, bei dem anderen brachen Karabinerhaken. Die Auto-Experten raten daher, massive Systeme zu nutzen, die fest im Gurtschloss beziehungsweise mit den Isofix-Haken auf der Rückbank verbunden werden. Weiterhin sollte die Länge der Gurte knapp bemessen sein, damit das Tier bei einer Bremsung nicht durch das Auto katapultiert wird. Auch wenn die Menschen im Auto so einigermaßen sicher sind, besteht für das Tier nach wie vor eine Verletzungsgefahr, weil es je nach Länge des Gurtes gegen die Sitze geschleudert werden kann.

Für kleinere Vierbeiner sind auch spezielle Hunde-Autositze geeignet. Zwar ist die Befestigung im Fahrzeug nicht so ganz einfach, und das Tier muss an das Geschirr gewöhnt werden, dann aber ist der Hund auf der Autofahrt gut geschützt.

Der Markt bietet nahezu für alle Bedingungen eine Lösung. Nicht alle Möglichkeiten schützen allerdings Hund und Insassen. TASSO rät daher: Lassen Sie sich im Fachhandel ausgiebig beraten, und entscheiden Sie sich im Interesse Ihres Tieres und Ihrer Mitfahrer für eine sichere Lösung.

Mehr zum Thema finden Sie auch auf der Homepage des ADAC.

Wir wünschen allzeit eine gute Fahrt mit Ihrem Vierbeiner!

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05.11.2016 10:26
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